Kompressionstherapie |

Kompressionstherapie

Der wesentliche Bestandteil bei der Behandlung von Venenerkrankungen ist die Kompressionstherapie. Sie findet Anwendung bei klassischem Krampfaderleiden, Thrombosen, Venenentzündungen, aber auch bei Lipödem, Lymphödem oder Lipolymphödem. 

Kompressionsstrümpfe kommen immer dann zur Anwendung, wenn aus den oben genannten Ursachen der Druck im Venensystem über das physiologische Maß hinaus steigt und dadurch Flüssigkeit und Blutbestandteile in das betroffene Gewebe des Bein gedrückt wird. Dadurch kommt es zu unterschiedlich starker Schwellneigung/Wassereinlagerung, Verfärbungen und Veränderungen der Haut und im Spätstadium auch zu den typischen Geschwüren/offenen Beinen. 

Durch die Anwendung geeigneter Kompressionsmittel, z.B. Verband mit Kurzzugbinden, Kompressionsstrümpfe wird von aussen ein Gegendruck erzeugt. Dadurch können die Symptome unmittelbar verbessert und Spätfolgen vermieden werden. 

Es stehen Kompressionsstrümpfe in verschiedenen Kompressionsklassen zur Verfügung. 

Kompressionsklassen
KKLIntensitätDruck in mmHgin KPa
Ileicht18–212,4–2,8
IImittel23–323,1–4,3
IIIkräftig34–464,5–6,1
IVsehr kräftig49 und größermind. 6,5


Wir verwenden zumeist Strümpfe der Kompressionsklasse I, die Kosten hierfür werden neuerdings auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Aber nicht nur die Kompressionsklasse, sondern auch die Art der Herstellung, Material und natürlich die Länge (Strumpfhose, Ober- und Unterschenkelstrümpfe) sind für eine erfolgreiche Behandlung zu beachten.

Auch bei der konservativen, also nicht operativen Behandlung gibt es also vielfältige Faktoren zu beachten. 

Wir beraten Sie gerne.