Analvenenthrombose | Chirurgische Praxisklinik LA |

Analvenenthrombose/Perianalvenenthrombose

Bei einer Analvenenthrombose, häufig auch als äußere Hämorrhoide bezeichnet, handelt es sich um einen, meist akuten, Verschluss der abführenden Gefäße (Venen) im Analbereich, Dadurch kommt es zu einer Stauung des Blutes und damit verbunden zur Schwellung des betroffenen Areals und Ausbildung eines schmerzhaften Knotens/Geschwulst am After.

SYMPTOME:

Häufig entsteht eine Analvenenthrombose bei starkem Pressen, beispielsweise bei hartem Stuhlgang (Koprostase) oder während des Geburtsvorgangs bei vaginaler Entbindung, kann aber auch spontan auftreten. Der Patient verspürt meist plötzliche starke Schmerzen beim Toilettengang, die auch danach andauern. Zusätzlich ist ein schmerzhafter unterschiedlich großer Knoten am After zu tasten.

DIAGNOSTIK:

Meist sind die Krankengeschichte und die Beschwerden wegweisend und werden durch eine einfache klinische Untersuchung (Blickdiagnose) bestätigt. Apparative Diagnostik ist hier nicht notwendig.

THERAPIE:

Die Behandlung der Analvenenthrombose hängt maßgeblich von den Beschwerden des Patienten/der Patientin ab und reicht von schmerzlindernden Salben, bis hin zur operativen Ausräumung der Thrombose in lokaler Betäubung. Die Behandlung kann fast ausnahmslos ambulant und sofort durchgeführt werden. In der Folge von Analvenenthrombosen können Marisken (Hautläppchen) entstehen, die, falls sie störend sind, ebenfalls in lokaler Betäubung entfernt werden können.