Bauchwandbrüche und Hernienchirurgie |

Bauchwandbrüche/Hernienchirurgie

Wir behandeln seit vielen Jahren erfolgreich alle Arten von Weichteilbrüchen. Die Dres. Stötter und Junger sind Mitglied der deutschen Herniengesellschaft und zertifizierte Hernienchirurgen. Dieses Zertifikat beinhaltet regelmäßige Fortbildung und engmaschige Qualitätssicherung der angewandten Operationsmethoden im Rahmen der Qualitätssicherungsstudie Herniamed. Dadurch ist auch eine engmaschige Nachkontrolle nach der Operation gewährleistet.

Was ist eine Hernie?

Ein Weichteilbruch (Hernie) ist der Austritt von Eingeweiden aus der Bauchhöhle durch eine angeborene oder erworbene Lücke in den tragenden Bauchwandschichten. Je nach Lokalisation in der Bauchwand oder der zurgrundeliegenden Ursache werden die Weichteilbrüche weiter eingeteilt, z.B. Nabelbruch, Leistenbruch, Zwerchfellbruch, Narbenbruch u.ä..

Jeder Bauchdeckenbruch weist die folgenden Merkmale auf:

  • Bruchpforte: Eine Voraussetzung für die Entstehung einer Hernie ist eine Schwachstelle in der Bauchwand. Diese können angeboren oder erworben, d.h. im Lauf des Lebens entstanden sein. Als Ursachen kommen schwere körperliche Arbeit, Sport, Husten, chronische Bronchitis (Raucher), Bindegewebsschwäche, Erkrankungen mit Steigerung des Bauchdrucks und viele andere in Frage.
  • Bruchsack: Dieser besteht im Regelfall aus Bauchfell (Peritoneum) und entsprechendem Inhalt, welcher durch den Druck im Bauch nach außen gedrückt wird.
  • Bruchsackinhalt: Dabei handelt es sich meist um Bauchfett (großes Netz, lat. Omentum majus) oder Darmanteile (Dünndarm, Dickdarm u.ä.). Prinzipiell können aber alle beweglichen Bauchorgane (Harnblase, Magen, usw.) Inhalt einer Hernie sein.